Namen der Straßen und Wege in der Stadt Hörstel

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STRASSEN- 
BEZEICHNUNG

ORTS-
TEIL

RATSBE-
SCHLUSS

URSPRUNG / BEDEUTUNG / 
BESCHREIBUNG

  Dahlweg 

Hörstel

 01.03.1969

 

  Daimlerstraße  

Hörstel

 21.04.1991

Gottlieb Daimler, geboren am 17.03.1834 in Schorndorf. Pionier des Kraftfahrzeugbaus. Er baute als technischer Direktor der Gasmotorenfabrik Deutz (1872-1882) mit W. Maybach den ersten 100-PS-Gasmotor  und 1883 in Cannstatt in eigener Werkstatt einen Verbrennungsmotor der 1886 im ersten Daimler-Auto erprobt wurde, gründete 1890 die Daimler-Motoren-Gesellschaft in Cannstatt (seit 1904 in Untertürkheim), die sich mit ihrem Mercedes-Wagen zu einer Weltfirma entwickelte. Gottlieb Daimler starb am 06.03.1900 in Cannstatt.

  Dalfsen-Platz  

Riesenbeck

 

Die niederländische Gemeinde Dalfsen liegt im overijsselschen Vechttal in unmittelbarer Nachbarschaft von Zwolle. Die Partnerstadt ist noch eine recht junge Gemeinde. Am 01. Januar 2001 wurden die ehemaligen Gemeinden Dalfsen und Nieuwleusen zur neuen Gemeinde Dalfsen zusammengelegt mit den Ortsteilen Dalfsen, Nieuwleusen, Lemelerveld, Oudleusen und Hoonhorst. Dalfsen hat rund 26.000 Einwohner und ist über die BAB A-30 und die A-1 in den Niederlanden schnell erreichbar. Hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt bietet sich die reizvolle Gemeinde für Wanderungen und insbesondere Radtouren an. Prächtige Landgüter, Bauernhöfe und Schloss Rechteren (Außenbesichtigung) laden ein, Natur und Kultur zu genießen.

Die Städtepartnerschaft Hörstel-Dalfsen wurde am 07.10.1995 mit der Urkundenunterzeichnung in Dalfsen und am 13.04.2006 in Hörstel offiziell begründet.

  Dechant-Freude-Weg  

Bevergern

 01.07.1966

Albert Freude wurde 1877 in Mettingen geboren und 1903 zum Priester geweiht. 1929 trat er die Pfarrstelle in Bevergern an. 1936 wurde er zum Dechant ernannt. Er regte den 1938 vollendeten Kirchenerweiterungsbau an. Im Jahre 1954 wurde er Ehrenbürger der Stadt Bevergern. Am 12. August 1956 verstarb Dechant Freude und wurde auf dem neuen Friedhof beigesetzt, den er 1934 hatte anlegen lassen. Der Weg liegt in direkter Flucht zum ehemaligen Großen Turm der 1680 gesprengten Burg und dürfte von diesem aus vermessen und angelegt worden sein; analog zum Nonnenpätken (Allee) im nordöstlichen Bereich.

  Diekpool  

Riesenbeck

  Vom Vinnhagen abzweigende Straße in der Bauerschaft Birgte, die im Bereich eines ehemaligen untermoorigen Feuchtgebietes liegt. Der plattdeutsche Begriff Diekpool bedeutet so viel wie "flacher Teich". Diese natürliche Wasserstelle diente früher als Bleichstelle für Leinen und als Viehtränke. Den Kindern wurde erzählt, aus dem Diekpool in Birgte kämen die kleinen Kinder.

  Dornierstraße  

Hörstel

21.04.1991

Claude, genannt Claudius Dornier ist am 15.05.1884 in Kempten geboren. Der deutscher Flugzeugkonstrukteur war Mitarbeiter des Grafen Zeppelin gewesen. Er gründete 1914 in Friedrichshafen am Bodensee die Dornierwerke und baute Flugboote wie den „Dornier-Wal“ und die 12-motorige „Do-X“ etc. sowie landgestützte Flugzeuge. Claude Dornier starb am 05.12.1969 in Zug, in der Schweiz.

  Dosenweg  

Dreierwalde

 

Weg zur "Speller Dose", einem Moorgebiet zum Torfstechen.

  Drechslerstraße  

Bevergern

 

Berufsbezeichnung; drechseln bedeutet mittelhochdeutsch (10. Jahrhundert) „kunstvoll verfertigen“. Gilt nur von Arbeiten in Holz (Treppenpfosten, Stuhlbeine, Möbelstücke), Horn und Knochen. Es handelt sich um ein Verfahren der sogenannten spanenden Formgebung; das Werkzeug wird im allgemeinen von Hand geführt.

  Dreierwalder Damm  

Hörstel

 01.03.1969

Straße vom Heideschlösschen nach Dreierwalde bis zur Hagenortstraße in Uthuisen, früher von Bevergern nach Dreierwalde. 
Dreierwalde bedeutet „Drei Häuser im Wald“

  Dreifelderweg  

Hörstel

 24.11.1980

 

  Dr.-Borggreve-Straße  

Bevergern

 

Dr. Borggreve, Arzt in Bevergern, der schon früh die Bedeutung der Schutzimpfung gegen Pocken erkannte, die selbst 1854 bei Ärzten noch umstritten war.
Von diesem Arzt stammt auch die damals sehr bekannte "Bevergern`sche Erde", die zur Blutstillung verwendet wurde.

  Dr.-Hallauer-Straße  

Riesenbeck

 

Wilhelm Hallauer, geboren am 23.08.1885 in Wittlich/Eifel, gestorben am 01.06.1960 in Riesenbeck, wirkte bis zu seinem Tod über vierzig Jahre als Arzt in Riesenbeck. Er praktizierte dort in den schweren Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkriegs und deren schweren Nachkriegszeiten mit ihren entbehrungsreichen wirtschaftlichen und damit verbundenen gesundheitlichen Folgen.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war er der einzige Arzt in Riesenbeck und dadurch auch in Zeiten von Epidemien auf sich allein gestellt.

  Dr.-Köller-Straße  

Bevergern

  Sanitätsrat in Bevergern.

  Dr.-Konrad Kirch-Straße  

Bevergern

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  Dr.-Otto Weber-Straße  

Bevergern

 

  Dr.-Stelzner-Straße  

Bevergern

  Im Jahr 1808 bat Dr. med. August Ludwig Stelzner aus Bevergern um seine Zulassung als Arzt in Bevergern.

  Drosselstraße  

Riesenbeck

19.12.1966

Die Drossel ist eine heimische Vogelart, die sich ihre Nahrung hauptsächlich am Boden sucht, gerne aber auch Beeren und Baumobst frisst. Charakteristisch ist ihr hüpfendes, halb fliegendes Laufen. Der häufigste Vertreter in Norddeutschland ist die Amsel, auch Schwarzdrossel genannt. Seltener anzutreffen sind die Sing-, die Mistel- und die Wacholderdrossel.
Dem Vorschlag, die Straße Wachtelstraße zu benennen, wurde nicht entsprochen.

  Droste-Hülshoff-Straße  

Riesenbeck

 

Annette Freiin von Droste-Hülshoff, eigentlich Anna Elisabeth Freiin Droste zu Hülshoff, Schloss Hülshoff bei Münster, geb. 10. Januar 1797, gestorben in Meersburg am 24. Mai 1848. Deutsche Dichterin, sie einem altwestfälischen, streng katholischen Geschlecht entstammte.

In Gedichten für den Zyklus „das geistliche Jahr“ (1820 abgebrochen, 1839 vollendet, herausgegeben 1851) klingen zuerst die Motive des Bösen, der Angst und der Schuld, des Verlassenseins von Gott und der Gnade an, die ihr ganzes Volk durchziehen. Eine besondere Rolle hat dabei die Kriminalnovelle „Die Judenbuche“ (entstanden 1837 – 1841, erschienen 1842), die in Darstellung und Analyse menschlicher Verstrickung in Schuld zu den besten deutschen realistischen Erzählungen des 19. Jahrhunderts gehört.

  Droste-Twickel-Straße  

Bevergern

 

Der Droste (Amtmann) verwaltete die landesherrlichen Güter und Einkünfte. Er war zuständig für die Bekanntmachung fürstbischöflicher Gesetze, Entrichten der Steuern und für die Ordnung im Lande. Das Oberstift war in zwölf Ämter unterteilt. 1578 wurden die Ämter Rheine und Bevergern zusammengelegt. Zum Amt Bevergern gehörten Hopsten, Dreierwalde, Riesenbeck, Elte, Hembergen und Saerbeck. Der Sitz des Amtsdrosten war bis zur Sprengung 1680 die Bevergerner Burg. Von 1635 bis 1805 waren die von Twickel in fünf Generationen die Drosten von Bevergern. Johann von Twickel gen. Bevern zu Havixbeck (1603–1679) befehligte den „Handstreich auf Bevergern“ vom 28. August 1652.

  Dünnenbirkenweg  

Bevergern

 

In der Karte von 1719 tauchen in dem Bereich die beiden Namen Berkenstiege und Dünnebergsstiege auf; 1828 heißt es dort ‚Dünen-Birken’. Dies bezieht sich wohl auf ehemalige Sanddünen, wie sie heutzutage noch im ‚Wilden Weddenfeld’ im angrenzenden Elte vorkommen. Bei den Dünenkernen handelt es sich um Material aus dem Urstromland der Ems. Die Dünen sind im Mittelalter durch eine völlige Verwüstung der Landschaft neu mit Flusssanden der Ems überweht worden. Auf den Dünen wuchsen neben Heidekraut, Wacholderbüschen und verkrüppelten Kiefern auch Birken; im 19. und 20. Jahrhundert größtenteils mit Kiefern aufgeforstet. 1956 schreibt man, dass die Dünen etwa ein bis zwei Meter im Jahr wandern.

  Dürerstraße  

Hörstel

12.09.1979

Albrecht Dürer, am 21. Mai 1471 in Nürnberg geboten und am 6. April 1528 in Nürnberg gestorben, war Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker von europäischem Rang. Dürer war ein großer Künstler zur Zeit des Humanismus und der Reformation.