Namen der Straßen und Wege in der Stadt Hörstel

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STRASSEN- 
BEZEICHNUNG

ORTS-
TEIL

RATSBE-
SCHLUSS

URSPRUNG / BEDEUTUNG / 
BESCHREIBUNG

 

  Talstraße  

Hörstel

 

Die vom Harkenberg nach Westen talwärts führende Straße wurde wegen der dortigen schlechten Bodenverhältnisse vormals auch Jammertal genannt.

 

  Tannenstraße  

Hörstel

 

Tanne =  Nadelbaum

  Tecklenburger Straße  

Riesenbeck

 

Weiterführung der Münsterstraße in Birgte in östlicher Richtung über den Dortmund-Ems-Kanal in Richtung Dörenthe bzw. der ehemaligen Kreisstadt Tecklenburg. So war es nicht verwunderlich, dass auch der Name Dörenther Straße ins Gespräch kam, dem aber nicht der Vorzug gegeben wurde.
Zwischen 1966 und 1979 lautete der Name Ibbenbürener Straße, weil über sie nicht nur Tecklenburg, sondern auch die Stadt Ibbenbüren zu erreichen ist.

 

  Teupenweg  

Hörstel

01.03.1969

 Nach dem Hof des Teupe benannt. Der Hof hieß später: Tumwalde, Cramer.

  Teutostraße  

Riesenbeck

 

Als Fortführung der Straße Oberdorf ab der Dorfbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal verläuft die Teutostraße direkt auf den Teutoburger Wald im Bereich des Aufgangs zur "Schönen Aussicht" hin. An der Teutostraße liegen drei von fünf Kapellen des Stationsweges, der im 18. Jahrhundert errichtet wurde und noch heute Teil des Weges der Karfreitagsprozession ist.
Weil die Straße direkt auf den Höhenzug des Teutoburger Waldes zuläuft, hatte sie zwischen 1966 und 1979 die Bezeichnung Bergstraße. Dieser Name wurde nach der endgültigen Zusammenlegung der Orte Bevergern, Dreierwalde, Hörstel und Riesenbeck zur Stadt Hörstel in Riesenbeck zur Gunsten der gleichnamigen Straße im Ortsteil Hörstel aufgegeben.

  Tiefer Weg  

Hörstel

01.03.1969

Der plattdeutsche Name, “De daipe Wäg”, ist noch heute ein Begriff. Bei feuchter Witterung war dieser Weg immer schwierig und dreckig gewesen.

  Torfmoorstraße  

Hörstel

01.05.1981

Das Torfmoor, Sandhügel, Wasserlöcher: Torfabbaugebiet mit Feldbahnen. 1920 mit Schaufeln planiert. Grenzstreitigkeiten, Plaggenschlacht zwischen Bevergern und Hörstel, ein Toter.
Der Torfmoorsee entstand infolge von Sandgewinnungen für den Autobahndamm in zwei Etappen 1975 und 1985.

 

  Torfstraße  

Bevergern

 

 

  Toschlagsweg  

Hörstel

24.11.1980

Der Name "Toschlag" bzw. "Toslag" kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet Zuschlag. Er ist Stück Grund und Boden als Teil einer Mark, der gesondert liegt und eingefriedigt ist. Ein Toslag ist einem Markgenossen zugeschlagen bzw. zugeteilt und galt als Vorabfindung, die auf die endgültige Abfindung angerechnet wurde. Die Markenteilung erfolgte nach dem Prinzip: Wer viel hatte bekam auch viel.

 

  Tulpenstraße  

Riesenbeck

 

Die Straße liegt in der Kapellensiedlung in Birgte, in der die Straßen nach Blumen benannt sind. Die Tulpe ist eine im Frühjahr in leuchtenden Farben blühende Zwiebelpflanze.

Wie zuvor alle Straßen in der Kapellensiedlung trug auch die heutige Tulpenstraße zwischen 1966 und 1979 eine Gehölzbezeichnung, in diesem Falle hieß sie Birkenstraße.

  Turbinenweg  

Riesenbeck

19.12.1966

Vom Saerbecker Damm in Höhe des Landgasthofs „Birkenhof“ in westlicher, dann südwestlicher Richtung verlaufender Wirtschaftsweg, der die Flötte überquert. Der Name erinnert an eine Windturbine, die vom Besitzer des Gutes Ludwigswald, Wilhelm Jackson im Jahr 1927 aufgestellt und zum Antrieb einer Förderschnecke zur Entwässerung seiner Ländereien diente. An die Turbine waren Entwässerungsgräben mit einer Länge von 3.046 Metern angeschlossen, die über einen ein Kilometer langen Kanal schließlich in die Flötte gelangten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Turbine abgebaut, die Fundamente und die Förderschnecke mit einem Durchmesser von 80 cm sind noch heute erhalten.